Geburtstag, Startelf, Sonderlob: Der besondere Tag von Dortmunds Chukwuemeka

Es war ein besonderer Erlebnis für Carney Chukwuemeka. Am Tag des Champions-League-Duells gegen Sabah FK feierte der Profi von Borussia Dortmund seinen 23. Geburtstag. Zudem nominierte Chef-Coach Niko Kovac (55) den österreichischen Nationalspieler für die Startelf.

Beim Anpfiff auf dem Platz zu stehen, gehört nicht zum Alltag des Mittelfeldakteurs. Seit er im Februar 2025 vom FC Chelsea zu den Westfalen wechselte, absolvierte er immerhin 60 Partien. Viermal trug er sich in die Torschützenliste ein. Zudem fabrizierte Chukwuemeka zwei Torvorlagen. In seiner Zeit bei den Schwarz-Gelben debütierte er für die ÖFB-Auswahl, fuhr für die Alpenrepublik sogar im vergangenen Sommer zur Fußball-WM.

Zur Wahrheit gehört jedoch auch, dass der Österreicher vor dem 2:1 gegen Sabah erst ein Dutzend Mal von Beginn an für die Borussia auf dem Platz stand. Gegen den Double-Gewinner aus Aserbaidschan folgte Nummer 13. Die kompletten 90 Minuten auf dem Feld verbracht, hat er sogar nur ein einziges Mal – und zwar am 30. Spieltag der Saison 2025/26. Der BVB verlor mit 1:2 bei der TSG Hoffenheim.

„Er hat es richtig gut gemacht“

An seinem Geburtstag durfte der gebürtige Wiener von Anfang an ran. Kurz gesagt: Er machte seine Sache gut. Das sah auch die sportliche Führung so und fand nach dem Spiel durchweg lobende Worte für den Mittelfeldspieler. Kovac bilanzierte zufrieden: „Er hat es richtig gut gemacht.“

Carney Chukwuemeka
Foto: IMAGO

In der Zentrale harmonierte Chukwuemeka prächtig mit Felix Nmecha (26) und Joey Veerman (27) – laut Kovac ein Trio aus „Spielertypen, die am Ball eine Menge können und auch ihre Spielsituationen gut lösen konnten“. Sportdirektor Ole Book (40) schlug laut Laola1 am Sky-Mikro in dieselbe Kerbe. Der 23-Jährige habe „offensiv einige gute Akzente setzen“ können und sei an mehreren Großchancen „deutlich beteiligt“ gewesen. Book fügte mit Blick auf die vergebenen Möglichkeiten der Kollegen hinzu: „Es wäre auch eine Vorlage möglich gewesen, wenn die Mitspieler eine Chance verwerten.“

Neben seinen Aktionen in der Offensive verdiente sich Chukwuemeka auch eine gute Note in der Rückwärtsbewegung. Kovac sparte nach der Partie nicht mit Anerkennung für die Abwehrarbeit seines Mittelfeldmannes: „Ich fand auch, dass er es defensiv gut gemacht hat. Er hat sich dort wirklich bemüht und die Zweikämpfe gesucht.“ Wie engagiert der Österreicher tatsächlich zu Werke ging, belegen fünf Ballgewinne und eine starke Zweikampfquote von 67 Prozent.

Diesen Artikel teilen