Am Samstag (28. Februar, 18:30 Uhr) ist es mal wieder so weit. Der Klassiker zwischen Borussia Dortmund und dem FC Bayern München steht auf dem Programm. Zum 114. Mal stehen sich die Top-Klubs des Landes in der Bundesliga gegenüber – diesmal allerdings unter ganz besonderen Vorzeichen.
Im Spiel zwischen Schwarz-Gelb und Rot-Weiß geht es um mehr als „nur“ drei Punkte. Mit einem Erfolg im Signal Iduna Park wäre im Kampf um die Meisterschale wohl eine Vorentscheidung gefallen. Der Titelverteidiger würde den BVB mit einem Auswärtssieg auf 15 Zähler distanzieren. Sollten andererseits die Westfalen als Gewinner den Platz verlassen, wären sie auf bis fünf Punkte an den Branchenprimus herangerückt.
Alles andere als ein ausverkauftes Stadion scheint nicht vorstellbar. Wie bei jedem Heimspiel der Borussia werden sich auch gegen den FCB wieder einmal 81.365 Besucher im weiten Rund tummeln.
Vorsicht auch auf dem Rückweg
Doch diesmal haben alle Zuschauer, die mit dem ÖPNV anreisen, mit einem großen Problem zu kämpfen. Die Gewerkschaft ver.di plant sowohl für Freitag (27. Februar) als auch Samstag (28. Februar) einen ganztägigen Warnstreik. Dementsprechend stehen „sämtliche Stadtbahn- und Buslinien sowie die H-Bahn (Hängebahn, Anm. d. Red.) von DSW21 an beiden Tagen“ still, wie der Bundesligist am Mittwoch bekanntgab. Ausgenommen vom Arbeitskampf sind lediglich der Fernverkehr der Bahn sowie der Regionalverkehr.
Um ein Verkehrschaos zu vermeiden, bittet der BVB alle Fans, „sehr frühzeitig“ anzureisen. Empfohlen wird, sich zu Fuß oder mit dem Fahrrad auf den Weg zu machen. Den Fußweg vom Dortmunder Hauptbahnhof zum Signal Iduna Park schätzt der Verein auf 40 Minuten.

Auch nach dem Schlusspfiff sollten die Besucher des Klassikers ein wenig Geduld aufbringen und nicht umgehend die Spielstätte verlassen. Lange Wartezeiten sind wahrscheinlich. „Wir alle werden am Samstag dennoch mehr denn je darauf angewiesen sein, dass jeder Zuschauer seine individuelle An-/Abreise vorab sorgfältig durchdenkt und die geschilderten Informationen nicht nur zur Kenntnis nimmt, sondern berücksichtigt“, heißt es von Seiten der Borussia.
