Vor Köln-Spiel: Das sagt BVB-Trainer Kovac zur Personallage

Eine Premiere, auf die Borussia Dortmund sicherlich gerne verzichtet hätte. Erstmals in dieser Saison kassierten die Schwarz-Gelben zwei Niederlagen in Folge. Beim 1. FC Köln (7. März, 18:30 Uhr) will der BVB die Trendwende einleiten.

Erst das blamable 1:4 in der Champions League in Bergamo, anschließend das dramatische 2:3 in der Bundesliga gegen den FC Bayern München: Die Elf von Chef-Trainer Niko Kovac (54) verließ gleich zweimal als Verliererin den Platz.

Doch nicht nur die enttäuschenden Ergebnisse sorgen in Dortmund für Missstimmung. Überschattet wurden die Partien durch den Kreuzbandriss von Emre Can. Der 32 Jahre alte Kapitän fällt viele Monate aus, soll trotz seiner schweren Verletzung den im Sommer auslaufenden Vertrag aber verlängern.

Kovac freut sich über diese Entscheidung von Sport-Chef Lars Ricken (49). „Dann hoffe ich, dass er so schnell wie möglich zurückkommt“, wartet der Fußballlehrer auf das Comeback des Routiniers. Am Donnerstag (5. März) informiert er auf der Pressekonferenz vor dem Köln-Spiel über den aktuellen Stand. „Ich habe gestern auch noch mal mit ihm telefoniert“, teilt der gebürtige Berliner mit. Can gehe es „den Umständen entsprechend gut“. „Natürlich“ sei das allerdings „mental nicht einfach zu verarbeiten“, weiß der BVB-Coach.

„Kein leichtes Spiel“

Nicht zur Verfügung stehen gegen die Domstädter ebenfalls Niklas Süle (30), Filippo Mane (20) und Carney Chukwuemeka (22). Süle trainiere teilintegriert mit der Mannschaft, Mane individuell, gibt Kovac bekannt. Chukwuemeka plage sich mit muskulären Problemen, werde daher nicht dem Kader angehören.

Der Dortmunder Chef-Trainer hat großen Respekt vor den Kölnern. Es werde „kein leichtes Spiel“, ist Kovac überzeugt. Obgleich die Rheinländer „nach einem fulminanten Start“ in der Tabelle „unten reingerutscht“ seien. Der 54-Jährige warnt: „In dem tollen Stadion mit den tollen Fans sind sie auch zu Gutem in der Lage.“

Niko Kovac
Foto: IMAGO

Der Effzeh weist als Dreizehnter nur noch zwei Punkte Vorsprung vor dem Relegationsrang auf. Doch auch für den BVB steht trotz der jüngsten Niederlagen weiterhin eine Menge auf dem Spiel, betont Kovac. „Wir müssen noch punkten, wir wollen noch punkten“, kündigt er entschlossen an. „Die Spannung darf nicht entweichen, aber dafür sorgen wir schon. […] Dementsprechend trainieren wir auch so. Mit 99 Prozent kommen wir nicht weiter.“ Seine Forderung lautet daher auch: „Wir haben uns Ziele gesetzt und um diese zu erreichen, müssen wir konsequent spielen.“

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