Kehrt Nmecha bald zurück? BVB-Trainer Kovac nimmt vor Freiburg-Spiel Stellung

Kriegt Borussia Dortmund wieder die Kurve? Nach zuletzt zwei Niederlagen in der Bundesliga trifft der BVB am Sonntag (26. April, 17:30 Uhr) auf den SC Freiburg. Die Breisgauer kommen mit anstrengenden 120 Minuten in den Knochen in den Signal Iduna Park.

Kurz vor Ende der Verlängerung ereilte Freiburg in Stuttgart der K. o. im DFB-Pokal. Die Reise führt den Sport-Club nach der 1:2-Niederlage daher nicht in das Finale nach Berlin. Doch in der Bundesliga liegen sie als Siebter sowie in der Europa League als Halbfinalteilnehmer noch aussichtsreich im Rennen.

Chef-Trainer Niko Kovac (54) warnt am Freitag auf der Pressekonferenz daher auch ausdrücklich vor der Stärke der Südbadener. Gegen Stuttgart habe man sehen können, dass Freiburg über „eine sehr erfahrene Mannschaft“ verfüge, die zudem wisse, „wie man spielen muss, um ein Spiel zu gewinnen“.

Trotz der Strapazen im Pokal erwarte er einen Gegner, der „90 Minuten Vollgas“ geben werde. Seine Forderung lautet daher: „Wir müssen uns strecken, voll da sein und über 90 Minuten das Spiel machen.“ Es reiche nicht, „immer nur 45 Minuten Fußball“ zu spielen, moniert der BVB-Coach.

„Ich will das auch im Spiel sehen“

Verzichten muss Kovac weiterhin auf Karim Adeyemi (24), dessen muskuläre Probleme „noch nicht behoben“ seien. Zur Verfügung steht dagegen Serhou Guirassy (30), der seine Gehirnerschütterung auskuriert hat. „Er ist wieder dabei und wohlauf“, freut sich der Fußballlehrer.

Im Endspurt kann er möglicherweise wieder auf Felix Nmecha zurückgreifen. Das Fehlen des 25-Jährigen im Mittelfeld macht sich bemerkbar. Weder Jobe Bellingham (20) noch Marcel Sabitzer (32) gelang es bisher, dem Spiel ihren Stempel aufzudrücken. Kovac gefällt das naturgemäß nicht. „Das Übergangsspiel nach vorne fehlt uns, auch die Ballsicherheit und der Zug zum Tor“, stellt der 54-Jährige fest.

Niko Kovac und Felix Nmecha
Foto: Getty Images

Doch in der Schlussphase der Saison könnte Nmecha ins Team zurückkehren. „Felix hat jetzt mit dem Lauftraining begonnen, wir sind zuversichtlich, dass das in dieser Saison noch etwas wird“, teilt Kovac mit. Auch Niklas Süle (30) sei eine Option – zumindest für die letzten zwei Begegnungen.

Nach zuletzt zwei Niederlagen stellt der Dortmunder Coach daher eine Forderung an seine Profis. „Die Trainingseinheiten, die wir haben, sind von der Intensität her sehr gut“, berichtet Kovac. Und mit Nachdruck: „Aber ich will das auch im Spiel sehen.“

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