Zukunft offen – Kjell Wätjen schließt Rückkehr nach Bochum nicht aus

Beim 2:1-Sieg des VfL Bochum am Sonntag beim Karlsruher SC durfte Kjell Wätjen erstmals seit Anfang April von Beginn an ran und bedankte sich prompt mit dem Treffer zur frühen 1:0-Führung für das Vertrauen. Der insgesamt 26. Einsatz des 20-Jährigen im VfL-Trikot war aber zugleich der letzte, endet doch die mit Borussia Dortmund vereinbarte Ausleihe mit dem Ende der Saison. Wie es für Wätjen weitergeht, ist allerdings noch offen.

„Erstmal geht’s zurück nach Dortmund“, erklärte Wätjen gegenüber Reviersport seine kurzfristigen Pläne, wobei im Profikader des BVB kaum eine Perspektive vorhanden sein dürfte und der Anspruch des Mittelfeldtalents nicht die zweite Mannschaft in der Regionalliga West sein dürfte.

Ein bis 2028 laufender Vertrag beim BVB würde grundsätzlich eine erneute Leihe ermöglichen. Denkbar scheint aber auch ein fixer Wechsel, möglicherweise analog zur Vereinbarung mit dem 1. FC Union Berlin in Sachen Tom Rothe mit einer Rückkaufoption.

„Vom ersten Tag an wohlgefühlt“

In Bezug auf seine Zeit in Bochum zog Wätjen trotz einer zwischenzeitlichen Phase mit wenig Einsatzzeit ein zufriedenes Fazit: „Die Rückrunde war für mich ein bisschen schwierig, trotz alledem glaube ich, dass ich auch da die positiven Sachen herausziehe. Rundum war es eher ein gelungenes Jahr als kein gelungenes Jahr“, so der U20-Nationalspieler, der seine an die Leihe geknüpften Erwartungen erfüllt sieht: „Ich bin dankbar, dass ich hier den nächsten Schritt gehen konnte.“

Kjell Wätjen
Foto: IMAGO

Den VfL Bochum wird Wätjen in jedem Fall positiv in Erinnerung behalten: „Die Fans bleiben mir auch im Kopf. Die Atmosphäre im Verein. Es ist sehr familiär. Ich habe mich vom ersten Tag an wohlgefühlt“, so der Youngster, der einer Rückkehr an die Castroper Straße zu einem späteren Zeitpunkt offen gegenüberstünde: „Ich bin ja noch jung.“

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