Gonzalo García (22) von Real Madrid ist der absolute Top-Kandidat von Borussia Dortmund für den Sturm. Doch der BVB prüft auch andere Optionen.
Der Vize-Meister plant die neue Saison und setzt voll auf Madrids García. Die Verantwortlichen sind vom riesigen Potenzial des Angreifers absolut überzeugt. Bei den Königlichen hat der Angreifer dagegen einen schweren Stand. Der siebenmalige U21-Internationale (sechs Tore) spielt in den Planungen für die kommende Saison keine große Rolle. Ein Transfer noch in diesem Sommer gilt trotz eines Vertrages bis 2030 als sehr wahrscheinlich. Zumal der Spieler einen Stammplatz anstrebt. Wenn nicht bei Real, dann bei einem anderen Klub.
García besticht durch seine Beweglichkeit, sein Kombinationsspiel und seine Torgefährlichkeit vor dem gegnerischen Kasten. Diese Eigenschaften machen den Stürmer so attraktiv für den BVB. Die Dortmunder Verantwortlichen wissen jedoch, dass der Youngster für den nächsten Entwicklungsschritt vor allem dauerhafte Matchpraxis benötigt.
Beim Poker um den Angreifer hakt es allerdings bei den Finanzen. Während die Königlichen auf eine stattliche Ablöse von 60 Millionen Euro pochen, winken die Schwarz-Gelben ab. Für die Borussia steht dieser Preis in keinem Verhältnis zum aktuellen Status des Spielers. In dieser Saison stand García zwar 38-mal für den spanischen Rekordmeister auf dem Platz, aber nur fünfmal über die vollen 90 Minuten.
BVB mit Schmerzgrenze
Der BVB strebt daher zunächst ein Leihgeschäft mit anschließender Kaufoption an. Doch die finanziellen Vorstellungen klaffen auch hier noch weit auseinander. Da die Dortmunder Schmerzgrenze bei maximal 30 Millionen Euro liegt, sucht der Verein bereits nach Möglichkeiten, um den Transfer dennoch zu realisieren. Da sich der Poker um García in die Länge zieht, sucht der Bundesligist nach Alternativen.
Als Plan B gilt nach Informationen von Fichajes Carlos Espí. Der Angreifer von UD Levante gilt mit zwölf Pflichtspieltoren als eine der großen Entdeckungen im spanischen Fußball. Mit seinen 20 Jahren hat er bereits das Interesse europäischer Spitzenklubs geweckt, wobei vor allem Atlético Madrid seine Entwicklung intensiv verfolgt.

Doch auch Borussia Dortmund ist von Espí überzeugt: Mit seiner Beweglichkeit, Dynamik und dem großen Entwicklungspotenzial passt er perfekt in die Bundesliga. Ein weiterer Vorteil ist seine Ausstiegsklausel von 25 Millionen Euro, die deutlich unter den Forderungen Madrids für García liegt.
