Nach Berichten über ein Interesse des FC Como an Yan Couto herrscht nun Verwirrung. Ein neuer Bericht widerspricht den Gerüchten um den BVB-Verteidiger – zumindest teilweise.
Die Zukunft von Yan Couto bei Borussia Dortmund sorgt derzeit für widersprüchliche Meldungen. Während italienische Medien zuletzt von einem konkreten Interesse des FC Como berichteten und sogar erste Gespräche zwischen den Parteien ins Spiel brachten, zeichnet ein neuer Bericht der BILD ein anderes Bild.
Demnach soll es bislang weder Kontakt zwischen dem italienischen Klub und der Spielerseite des Brasilianers noch mit Borussia Dortmund gegeben haben. Zwar werde dem Serie-A-Klub grundsätzliches Interesse an einer Verpflichtung des 24-Jährigen nachgesagt, konkrete Verhandlungen habe es bislang jedoch nicht gegeben.
Für Como wäre ein Transfer ohnehin kein leichtes Unterfangen. Nach Informationen der BILD fordert der BVB für Couto eine Ablösesumme zwischen 20 und 25 Millionen Euro. Die Dortmunder wollen damit verhindern, nach der festen Verpflichtung des Außenverteidigers ein Verlustgeschäft zu machen. Couto war 2024 zunächst auf Leihbasis von Manchester City nach Dortmund gewechselt, ehe die vereinbarte Kaufoption ein Jahr später gezogen wurde.
Yan Couto und der BVB: Die Zukunft ist weiter offen
Sportlich verlief seine erste Saison als fester BVB-Profi allerdings durchwachsen. Unter Trainer Niko Kovac spielte der Brasilianer häufig nur eine Nebenrolle und kam in der Bundesliga auf vergleichsweise wenige Einsätze. Ob Dortmund einem Verkauf überhaupt zustimmen würde, hängt zudem eng mit der Situation auf der rechten Abwehrseite zusammen. So wird Julian Ryerson Medienberichten zufolge von Manchester United beobachtet. Sollte der Norweger im Sommer wechseln, dürfte sich die Borussia einen weiteren Abgang auf dieser Position genau überlegen.

Ein weiterer Faktor ist die finanzielle Seite. Couto besitzt in Dortmund noch einen langfristigen Vertrag bis 2030 und soll rund fünf Millionen Euro pro Jahr verdienen. Um den Deal zu realisieren, müsste Como also nicht nur die geforderte Ablösesumme aufbringen, sondern dem Spieler wohl auch ein attraktives Gehaltspaket bieten.
Aktuell spricht daher vieles dafür, dass zwar Interesse aus Italien vorhanden ist, die zuletzt kursierenden Berichte über bereits laufende Gespräche jedoch offenbar nicht den tatsächlichen Stand der Dinge widerspiegeln. Die Personalie Yan Couto bleibt damit weiterhin offen.

