Zuschauermagnet Borussia Dortmund: So schneidet der BVB bei den TV-Quoten ab

Borussia Dortmund gegen Bayern München lockt die Fußball-Nation vor die Mattscheibe. Das Duell der beiden erfolgreichsten Klubs in Deutschland sorgt stets für rekordverdächtige TV-Quoten. Anders sieht es dagegen aus, wenn Vereine mit kleiner Fanbasis gegeneinander antreten.

Der amtierende Deutsche Meister FC Bayern München führt auch die TV-Quotentabelle der Fußball-Bundesliga an. Eine Analyse der SPORT BILD zu den Zuschauerzahlen aller 306 Erstliga-Partien der Saison 2025/26 zeigt, dass im Schnitt 1,03 Millionen Zuschauer die 34 Einzelspiel-Übertragungen der Münchener verfolgen. Von den Live-Spielen des Rekordmeisters wurden 29 Begegnungen auf Sky und fünf Partien auf DAZN ausgestrahlt.

Im Gesamtranking, das alle Partien unabhängig von ihrer Anstoßzeit berücksichtigt, belegt Borussia Dortmund mit durchschnittlich 814.000 Zuschauern den zweiten Platz hinter dem FC Bayern. Auf den weiteren Rängen folgen der Hamburger SV (537.000), der 1. FC Köln (518.000) und Eintracht Frankfurt (487.000). Die drei hinteren Plätze der Quotentabelle belegen die TSG Hoffenheim (258.000), der FC Augsburg (247.000) sowie der 1. FC Heidenheim (207.000).

Traditionsklubs liegen vorne

In der isolierten Betrachtung des klassischen Samstagsnachmittags-Sendeplatzes um 15:30 Uhr bei Sky sichert sich der FC Bayern München mit 713.000 Zuschauern erneut die Spitzenposition, gefolgt von Borussia Dortmund (504.000). Auf dem dritten Rang platziert sich hier der VfB Stuttgart (318.000) vor dem 1. FC Köln (296.000) und dem Hamburger SV (291.000). Das Ende dieses Rankings belegt der FC Augsburg mit 139.000 Zuschauern.

Da jedoch nicht alle Vereine gleichermaßen oft gegen die reichweitenstarken Top-Klubs aus München und Dortmund antreten, gibt es eine bereinigte, sogenannte „wahre Quotentabelle“. Durch das Herausrechnen der Partien gegen die beiden Zuschauermagneten entsteht das präziseste Bild über die tatsächliche Reichweite der restlichen Bundesligisten. In dieser Wertung positioniert sich der HSV mit 275.000 Zuschauern als stärkste Kraft hinter den beiden Branchenprimussen. Die weiteren Plätze belegen der 1. FC Köln (265.000), der VfB Stuttgart (259.000) sowie Eintracht Frankfurt (235.000). Am Tabellenende rangieren dagegen der 1. FC Heidenheim (113.000), der FC Augsburg (109.000) und die TSG Hoffenheim (108.000).

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Foto: IMAGO

Den Minusrekord verzeichnete Sky am 13. Spieltag bei der Begegnung zwischen dem 1. FC Heidenheim und dem SC Freiburg. Bei der Partie schalteten lediglich 20.000 Zuschauer ein. Den absoluten Spitzenwert im Pay-TV sicherte sich hingegen das direkte Duell zwischen dem BVB und dem FC Bayern am 24. Spieltag mit 2,45 Millionen Zuschauern. Alle erhobenen Daten umfassen sowohl die klassischen linearen TV-Ausstrahlungen als auch die digitalen Streaming-Abrufe.

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