Dass Babis Drakas keine Zukunft bei Borussia Dortmund haben würde, stand schon unmittelbar nach dem letzten Spieltag der Regionalliga West Mitte Mai fest, als der BVB neben anderen Abgängen auch mitteilte, dass der 23 Jahre alte Offensivmann den Verein zum Vertragsende am 30. Juni verlässt. Nun steht auch fest, wo Drakas seine Karriere fortsetzt.
Durchaus überraschend gab am Dienstagnachmittag der VfL Bochum die ablösefreie Verpflichtung des gebürtigen Waiblingers bekannt, der somit in der Region bleibt und bis 2029 unterschrieb.
„Babis kann auf beiden Flügeln eingesetzt werden und erhöht dadurch unsere Flexibilität auf den Außenbahnen. Er bringt eine enorme Geschwindigkeit, eine sehr geradlinige Spielweise mit und ergänzt die vorhandenen Spielertypen hervorragend“, kommentierte Bochums Direktor Lizenzfußball Simon Zoller auf der vereinseigenen Webseite die Personalie und machte zudem kein Geheimnis daraus, sich von Drakas perspektivisch einiges zu erhoffen: „Gleichzeitig sehen wir bei ihm noch weiteres Entwicklungspotenzial. Mit 23 Jahren befindet er sich in einem Alter, in dem er bereits Erfahrungen im Herrenbereich gesammelt hat, aber sicher auch noch deutliche Entwicklungsschritte machen kann.“
Abschied nach zwei Jahren beim BVB
Mit sechs Toren und zehn Vorlagen in 31 Regionalliga-Spielen hat sich Drakas für den persönlichen Aufstieg in die 2. Bundesliga empfohlen und ist motiviert, den Sprung zu schaffen: „Ich freue mich sehr auf meine neue Aufgabe hier in Bochum, das Stadion und die Fans. Es soll bei Heimspielen eine unfassbare Kulisse sein. Die 2. Bundesliga ist für mich auch etwas Neues und ich hoffe, schnell anzukommen und gute Leistungen auf dem Platz zu bringen, um dann mit den Fans feiern zu können.“

Erfahrung zumindest in der 3. Liga besitzt der Deutsch-Grieche schon, konnte 2024/25 aber in seinem ersten Jahr nach Ankunft vom VfB Stuttgart in 31 Einsätzen mit drei Toren und einer Vorlage den Abstieg der BVB U23 indes auch nicht verhindern.
