Newcastle lässt Woltemade ziehen: Schlägt der BVB jetzt zu?

Nick Woltemade darf Newcastle United in diesem Sommer verlassen. Die Magpies legen offenbar keinen großen Wert mehr auf die Dienste des 24 Jahre alten Stürmers. Schlägt nun die Stunde von Borussia Dortmund?

Im vergangenen Sommer wechselte Nick Woltemade mit gewaltigen Vorschusslorbeeren vom VfB Stuttgart nach England. Für eine Ablöse in Höhe von 75 Millionen Euro zog der deutsche Nationalspieler Newcastle dem FC Bayern München vor. Auch der Rekordmeister hatte sich intensiv um den gebürtigen Bremer bemüht.

Doch den hohen Erwartungen folgte schnell die Ernüchterung. Woltemade legte in der Premier League mit vier Treffern in fünf Partien einen Blitzstart hin. In den folgenden 28 Einsätzen netzte er aber auch nur noch viermal ein. Nun steht der WM-Teilnehmer erneut vor einem Wechsel.

Top-Klubs aus ganz Europa interessiert

Nach Informationen von Caught Offside haben die Magpies dem 1,98-Meter-Riesen trotz eines Vertrages bis 2031 die Freigabe erteilt. An potenziellen Abnehmern mangelt es Woltemade dem Bericht zufolge aber offensichtlich nicht. Aus England zeigen demnach die Premier-League-Schwergewichte FC Liverpool, Manchester United und Aston Villa großes Interesse. Auch Atlético Madrid mischt im Transferpoker mit, während aus der Bundesliga Borussia Dortmund als möglicher neuer Arbeitgeber gehandelt wird.

Nick Woltemade
Foto: IMAGO

Ein Transfer zum BVB steht aber wohl nur dann auf der Tagesordnung, sofern Serhou Guirassy (30) in diesem Transfersommer seinen Abschied aus Dortmund verkünden sollte. Die finanzielle Hürde einer Verpflichtung Woltemades ist hoch. Newcastle plant offenbar mit einer Ablösesumme von rund 65 Millionen Euro. Alternativ bieten die Engländer aber auch ein Leihgeschäft inklusive Kaufoption an.

Der 24-Jährige steht bei den interessierten Vereinen zwar nicht ganz oben auf dem Wunschzettel, dennoch dürften die Klubs Woltemades Situation in den nächsten Wochen sehr aufmerksam im Auge behalten. Zu konkreten Verhandlungen kam es bislang nicht.

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