„Absolut richtig“: BVB-Leihgabe Diant Ramaj in Kopenhagen vorgestellt

Null Spiele, null Minuten. Seit Diant Ramaj (24) im Februar 2025 seinen Vertrag in Dortmund unterschrieben hat, absolvierte er nicht ein Pflichtspiel für die Schwarz-Gelben. Das wird sich auch sobald nicht ändern.

Die Rückserie 2024/25 verbrachte Ramaj auf Leihbasis beim FC Kopenhagen. Der Transfer sollte sich für alle Beteiligten auszahlen. Die Wölfe feierten gemeinsam mit ihrem Schlussmann das Double aus Meisterschaft und Pokal. Zudem erhielt der Deutsch-Kosovare die so dringend benötigte Spielpraxis.

Nach seiner Rückkehr zum BVB winkte ihm aber höchstens ein Platz auf der Bank. An Gregor Kobel (28) war kein Vorbeikommen. Wieder verließ Ramaj auf Leihbasis die Westfalen – diesmal mit dem Ziel Heidenheim. Den Abstieg aus der Bundesliga am Ende der vergangenen Saison vermochte aber auch der gebürtige Stuttgarter nicht zu verhindern.

Auch in der neuen Spielzeit ist Kobel die unangefochtene Nummer eins in Dortmund. Für Ramaj, der in Dortmund noch einen Vertrag bis 2029 besitzt, ist wieder Kofferpacken angesagt. Für zumindest ein Jahr nennt der Deutsch-Kosovare die dänische Hauptstadt sein Zuhause. Das gab der BVB am Montag (17. August) offiziell bekannt.

„Gewinnen, gewinnen, gewinnen“

Kopenhagens Chef-Trainer Bo Svensson (47), einst in Diensten von Mainz 05 und Union Berlin, lobt seinen Neuzugang auf der Vereins-Website in den höchsten Tönen. Ramaj sei „ballsicher“ und strahle „eine starke Präsenz aus“, schwärmt der Däne. Die Leihgabe der Borussia sorge für Ruhe in der Abwehr und verfüge „über eine ausgeprägte Siegermentalität“. Sein Resümee fällt entsprechend positiv aus: „Ich bin sehr froh, dass er wieder in Kopenhagen ist.“

Diant Ramaj
Foto: IMAGO

Ramaj gibt das Lob zurück. „Ich hatte hier bereits eine fantastische Zeit“, erinnert er an den Double-Erfolg. Und weiter: „Es fühlt sich absolut richtig an, beim FC Kopenhagen zu sein. Ich habe die besondere Atmosphäre an Spieltagen im Parken-Stadion sehr vermisst.“ Der zehnmalige deutsche Junioren-Nationaltorhüter betont, „jeden einzelnen Tag auf dem Trainingsplatz Leistung“ bringen zu wollen und „der Mannschaft zu neuen Siegen zu verhelfen“.

Mit drei Siegen in drei Spielen ist der FCK makellos in die Super League gestartet. In der Qualifikation zur Conference League stehen die Hauptstädter in den Play-offs und treffen dort auf Inter Turku. Ramaj hat sich für die kommenden Monate eine Menge vorgenommen: „Ich will das Double nochmal gewinnen. Ganz einfach. Gewinnen, gewinnen, gewinnen. Das ist meine Mentalität“, sagt er abschließend.

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