Milan drängt: Vier Serie-A-Klubs jagen Dortmunds Reggiani

Wiedenbrück und Wattenscheid statt Stuttgart und Bremen. Die Karriere von Borussia Dortmunds Verteidiger Luca Reggiani (18) scheint augenblicklich ein wenig ins Stocken geraten zu sein. Das Interesse aus seiner italienischen Heimat ist allerdings weiterhin groß.

Gerade einmal 50 Einsatzminuten absolvierte Reggiani in dieser Spielzeit für die BVB-Profis. Gegen Sabah FK hätte der Youngster am Dienstag (20. Oktober) sicherlich gerne auf dem Platz gestanden. Das tat er auch, allerdings nicht beim 2:1-Erfolg in der Champions League, sondern beim 2:0-Sieg in der UEFA Youth League. Immerhin gewährte ihm Chef-Trainer Niko Kovac (55) anschließend einen Platz auf der Reservebank.

Ein ähnliches Schicksal widerfährt Reggiani an fast jedem Wochenende. Zwar ist er dabei, mittendrin aber keineswegs. Stattdessen lief er jüngst zweimal für die U23 in der Regionalliga West auf. Zuletzt beim 4:2-Auswärtserfolg gegen den SC Wiedenbrück sogar über die vollen 90 Minuten.

Vertrag bis 2029

Nichtsdestotrotz beobachten italienische Top-Klubs den Werdegang des einmaligen Nationalspielers genau. Laut TUTTOmercatoWEB steht Reggiani gleich bei vier Vereinen aus der Serie A ganz weit oben auf der Wunschliste. Demnach soll die AC Milan bereits im Winter-Transferfenster einen Versuch wagen. Als größter Stolperstein könnte sich für die Rossoneri aber weniger die Ablösesumme als vielmehr die namhafte Konkurrenz herausstellen. Der Dortmunder Jung-Profi hat sich in Italien nämlich bereits seit dem vergangenen Sommer einen hervorragenden Ruf erarbeitet.

Luca Reggiani
Foto: IMAGO

Roma-Trainer Gian Piero Gasperini (68) zeigt sich begeistert von Reggiani, entschied sich aber letztendlich doch für den griechischen Internationalen Konstantinos Koulierakis (22) vom VfL Wolfsburg. Weil der Ex-Dortmunder Manuel Akanji (31) zögert, seinen bis 2028 laufenden Vertrag vorzeitig zu verlängern und Benjamin Pavard (30) sowie John Stones (32) immer wieder mit Verletzungsproblemen zu kämpfen haben, schaltet sich womöglich Inter Mailand ebenfalls in den Poker ein.

Darüber hinaus sucht Juventus Turin im Winter nach einer Verstärkung für seine Defensive. Die Bianconeri besitzen bekanntermaßen eine enorme Anziehungskraft auf italienische Abwehrspieler. Für Reggiani, der in Dortmund einen Vertrag bis 2029 besitzt, gibt es somit viele Optionen. Milan drängt allerdings auf eine schnelle Entscheidung, um der Konkurrenz zuvorzukommen.

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