Hat sich Borussia Dortmund vom Rückschlag gegen Tottenham erholt? Nach der 0:2-Schlappe in der Champions League steht nun wieder der Alltag auf dem Programm. Am Samstag (24. Januar, 18:30 Uhr) gastiert der BVB in der Bundesliga beim 1. FC Union Berlin.
Bislang trafen beide Vereine in der Bundesliga 13-mal aufeinander. Stets gab es einen Sieger. Die Westfalen entschieden neun Duelle für sich, die Eisernen vier. Das Torverhältnis fällt aufgrund einiger deutlicher Resultate wie 6:0, 5:0 sowie zweimal 3:0 mit 34:14 eindeutig zugunsten der Schwarz-Gelben aus.
Aus dem Signal Iduna Park kehrten die Köpenicker regelmäßig mit leeren Händen in die Hauptstadt zurück. Siebenmal versuchten sie ihr Glück, siebenmal kassierten sie in Dortmund eine Niederlage. Auch in zwei Begegnungen im DFB-Pokal hieß der Sieger BVB. Dabei ging es aber immer knapp zu. In der Saison 2016/17 benötigte die Borussia gegen den damaligen Zweitligisten ein Elfmeterschießen, in dem Roman Weidenfeller zwei Schüsse parierte, 2018/19 immerhin eine Verlängerung.
In dieser Spielzeit sind die Dortmunder seit nunmehr elf Partien ungeschlagen (7 S, 4 U). Überhaupt verloren sie in den zurückliegenden 26 Begegnungen in der Bundesliga nur Mitte Oktober 2025 (1:2 beim FC Bayern München). Darüber hinaus stehen 18 Siege und sieben Remis zu Buche. Mit aktuell 39 Punkten absolvieren die Schwarz-Gelben ihre besten Saison seit 2018/19. Unter dem damaligen Chef-Trainer Lucien Favre hatte der Klub sogar 45 Zähler geholt.
Neun Treffer – neun Schützen
In diesem Jahr erzielte der BVB in jedem Spiel in der Bundesliga drei Treffer. Diese neun Tore wurden von neun unterschiedlichen Schützen fabriziert. Insgesamt haben sich bereits 14 Dortmunder in die Torschützenliste eingetragen. Trotz wochenlanger Flaute liegt Serhou Guirassy mit sechs Treffern mannschaftsintern in Führung. Ligaweit rangiert Guirassy mit seiner Ausbeute aber nur an achter Stelle.
Aber auch die Berliner können eine kleine Erfolgsserie vorweisen. Zuletzt blieben sie in fünf Begegnungen ohne Niederlage (2 S, 3 U), bezwangen dabei RB Leipzig (3:1) und trotzten dem VfB Stuttgart auswärts ein 1:1 ab.
Sollte der BVB wie beim 3:2 gegen den FC St. Pauli am vergangenen Wochenende in der Schlussphase einen Elfmeter erhalten, ist Emre Can genau der Richtige für eine solch diffizile Aufgabe. Im Laufe seiner Bundesliga-Karriere hat der Dortmunder Kapitän alle elf Strafstöße verwandelt, darunter vier in der Nachspielzeit.
