Vor Duell mit dem HSV: BVB-Trainer Kovac spricht über Rückkehrer

Gute Kunde von Niko Kovac (54). Im Bundesligaduell gegen den Hamburger SV am Samstag (21. März, 18:30 Uhr) kann der BVB-Coach auf Daniel Svensson (24) zurückgreifen. Neuigkeiten verkündet er auch von Emre Can (32).

Im Spiel gegen den FC Augsburg (2:0) verließ Svensson mit bandagiertem Knöchel den Platz. Eine schwerwiegende Verletzung zog sich der Linksverteidiger jedoch nicht zu. „Daniel hat heute wieder mittrainiert, ohne Probleme“, verkündet Kovac am Donnerstag auf der Pressekonferenz vor dem Spiel gegen den Aufsteiger. „Er ist einsatzfähig gegen den HSV“, lautet seine Botschaft.

Noch keine Option ist hingegen Filippo Mane (21), der seit Wochen an einer Muskelblessur laboriert. Der Innenverteidiger werde „demnächst im Mannschaftstraining erwartet“, gibt Kovac bekannt. Emre Can wurde nach seinem Kreuzbandriss operiert und befinde sich wieder in Dortmund, informiert der Chef-Trainer. Er kann aus dem Vollen schöpfen: „Ansonsten sind alle gesund.“ Aufgerückt ins Profitraining sind die Youngster Mathis Albert (16) und Samuele Inácio (17).

Für sein Gegenüber auf der Trainerbank hat Kovac ein großes Lob parat. „Ich bin erfreut darüber, wie der HSV das bisher gemacht hat“, lobt der gebürtige Berliner den einstigen Bundesliga-Dino. Merlin Polzin (35) mache „einen richtig guten Job“. Der BVB-Coach ist überzeugt: „Es wird wieder ein sehr intensives Spiel, der HSV wird kompakt stehen und auf Konter setzen wollen.“ Die Punkte sollen aber in Dortmund bleiben: „Wir sind zuhause richtig gut unterwegs, die beste Rückrundenmannschaft – das wollen wir beibehalten und das Spiel gewinnen.“

Brandt vor Jubiläum

Die Rolle eines Ergänzungsspielers nimmt aktuell Carney Chukwuemeka ein. Der Mittelfeldakteur steht im Länderspielkader seines Geburtslandes Österreich. Doch bei seinem Klub kommt er in der Regel nur als Einwechsler zum Einsatz. „Carney hat nicht die Minuten bekommen, die sich jeder Spieler wünscht“, zeigt Kovac Verständnis. Muskuläre Probleme machten dem 22-Jährigen zuletzt zu schaffen.

Chukwuemeka sei „wieder hungrig“, sagt Kovac und ergänzt: „Das hat man gemerkt.“ Beim 3:3 in Frankfurt genügten dem Youngster wenige Minuten, um einen 2:3-Rückstand noch in ein Unentschieden zu verwandeln. „Wenn Spieler reinkommen, müssen sie den Unterschied machen“, fordert er.

Niko Kovac und Julian Brandt
Foto: IMAGO

Der Abschied von Julian Brandt (29) im Sommer steht fest. Doch vorher wird er noch sein 300. Pflichtspiel für den BVB bestreiten. Nur noch eine Partie benötigt der Techniker, um diese Marke zu erreichen. „Das wäre nicht nett von mir, wenn ich das in den nächsten acht Spielen nicht hinkriege, ihn einmal auflaufen zu lassen“, erklärt Kovac augenzwinkernd.

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