Nun ist es offiziell. Seit dem 1. Juli 2026 ist Julian Brandt (30) nicht mehr länger Spieler von Borussia Dortmund. Nach sieben Jahren in Schwarzgelb ist das Kapitel BVB geschlossen. Sein neuer Verein steht noch nicht fest. Ein Top-Klub aus Spanien hat sich zunächst einmal aus dem Rennen um den Mittelfeldakteur zurückgezogen.
Mit weit mehr als 500 Spielen im Profibereich verfügt Brandt über einen gewaltigen Erfahrungsschatz. Zudem absolvierte der gebürtige Bremer 48 Länderspiele (drei Treffer), nahm an zwei Weltmeisterschaften und einer Europameisterschaft teil. Zu seinen Glanzzeiten lag sein Marktwert bei 50 Millionen Euro. Aktuell taxiert ihn transfermarkt.de noch auf 15 Millionen Euro.
Brandt wird immer wieder mit zahlreichen Vereinen in Zusammenhang gebracht. Der SPORTBILD zufolge zieht es den 30-Jährigen nach Spanien, da seine Freundin in Katalonien lebt. Doch ein Aspirant aus La Liga hat sein Angebot offenbar zurückgezogen, wie fichajes.net meldet.
Knackpunkt Gehalt
Demnach sollen sich Vertreter des ehemaligen Dortmunders am Dienstag (30. Juni) auf dem Trainingsgelände Ciudad Deportiva Luis del Sol von Betis Sevilla eingefunden haben. Dabei verhandelten sie mit Sportdirektor Manu Fajardo (41) über ein Engagement des Ex-BVB-Kickers beim letztjährigen Tabellenfünften.

Bei den Heliopolitanos schätzt man offenbar die Qualitäten des erfahrenen Profis. Brandts Auge für den entscheidenden Pass und seine Torgefährlichkeit entsprechen dem Anforderungsprofil der Andalusier. Allerdings sprengen die Gehaltsforderungen des 30-Jährigen allem Anschein nach das Budget des Champions-League-Teilnehmers, der wirtschaftlich vorsichtig agieren muss.
Eine Verpflichtung des Offensivspielers ist derzeit daher kein Thema. Sollte es dem Meister von 1935 jedoch gelingen, einen lukrativen Verkauf zu tätigen, könnte das Thema Brandt noch einmal auf die Tagesordnung gelangen. Aktuell ist jedoch wohl nicht mit einer Offerte der Spanier zu rechnen.
