BVB bangt um Ryerson: Platzt jetzt ein Transfer?

Nach Julian Ryersons Verletzung bei der WM wächst die Sorge beim BVB. Die Blessur des Norwegers könnte nun sogar Auswirkungen auf die Transferpläne der Dortmunder haben.

Borussia Dortmund blickt nach dem WM-Viertelfinale zwischen Norwegen und England (1:2 n.V.) mit großer Sorge auf Julian Ryerson. Der Rechtsverteidiger musste in der 60. Minute verletzt ausgewechselt werden, nachdem er auf dem Rasen zusammengesackt war und sich mit schmerzverzerrtem Gesicht an den Oberschenkel fasste. Der Verdacht: Die Muskelverletzung, die ihn bereits in der Gruppenphase außer Gefecht gesetzt hatte, könnte erneut aufgebrochen sein. Eine genaue Diagnose steht derzeit allerdings noch aus.

Schon während der Weltmeisterschaft hatte Ryerson mit Problemen am Oberschenkel zu kämpfen. Im zweiten Gruppenspiel gegen den Senegal musste er frühzeitig vom Feld und verpasste anschließend zwei Partien. Norwegens Mannschaftsarzt hatte damals bereits erklärt, dass der 28-Jährige schon länger Beschwerden in diesem Bereich habe und eigentlich eine Pause benötige.

Nun droht derselbe Rückschlag erneut. Die Verletzung könnte auch erhebliche Auswirkungen auf die Transferplanungen des BVB haben. Nach Informationen der BILD wollen die Dortmunder zunächst Klarheit über Ryersons Gesundheitszustand abwarten, bevor sie Yan Couto ziehen lassen.

Wegen Ryerson: BVB-Zukunft von Couto offen

Der Brasilianer steht seit Wochen vor einem Wechsel zum italienischen Champions-League-Teilnehmer Como. Geplant ist ein Leihgeschäft mit einer Kaufoption beziehungsweise Kaufpflicht im Bereich von rund 20 Millionen Euro. Zuletzt schien eine Einigung nach zähen Verhandlungen in greifbarer Nähe.

Julian Ryerson und Yan Couto
Foto: IMAGO

Sollte Ryerson jedoch länger ausfallen, könnte der Deal kurzfristig scheitern. Mit einem verletzten Ryerson und einem gleichzeitigen Abgang von Couto wäre Borussia Dortmund auf der rechten Abwehrseite personell plötzlich äußerst dünn besetzt. Ein solches Risiko wollen die Verantwortlichen offenbar nicht eingehen.

Ryerson hat nach dem WM-Aus mit Norwegen zunächst drei Wochen Urlaub. Sollte sich die Verletzung allerdings als schwerwiegender erweisen, dürfte seine Pause deutlich länger ausfallen. Bis eine Diagnose vorliegt, bleibt deshalb auch die Zukunft von Yan Couto offen.

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