Marcel Sabitzer wird beim BVB nach seinem Traumtor gegen Werder Bremen gefeiert. Doch seine Zukunft in Dortmund bleibt weiterhin ungewiss.
Marcel Sabitzer hat Borussia Dortmund mit einem Traumtor gegen Werder Bremen ins Achtelfinale des DFB-Pokals geschossen. Trotz seines entscheidenden Treffers ist die Zukunft des Österreichers beim BVB allerdings weiterhin ungewiss. Eine Verlängerung seines 2027 auslaufenden Vertrags gilt derzeit als unwahrscheinlich. Beim 3:2-Erfolg gegen Bremen avancierte Sabitzer zum Matchwinner.
In der Nachspielzeit zirkelte der 32-Jährige einen Freistoß aus rund 20 Metern sehenswert in den linken Winkel und sorgte damit für großen Jubel im Dortmunder Stadion. Zuvor hatte der BVB eine 2:0-Führung verspielt und musste zwischenzeitlich den Ausgleich hinnehmen. Dass ausgerechnet Sabitzer die Partie entschied, dürfte einige überrascht haben. Schließlich spielte der Mittelfeldspieler in den vergangenen Monaten nicht immer die gewünschte Rolle.
Bereits im Sommer wäre Dortmund laut Sport Bild bereit gewesen, den Österreicher bei einem passenden Angebot abzugeben. Ein ernsthaftes Angebot ging jedoch nicht ein. Mit der Verpflichtung von Joey Veerman aus Eindhoven bekam Sabitzer zudem weitere Konkurrenz im Mittelfeld. Trainer Niko Kovac hielt dennoch an seinem Spieler fest und schenkte ihm weiterhin das Vertrauen.
Marcel Sabitzer: Keine Vertragsgespräche beim BVB
Nach seinem entscheidenden Treffer verriet Sabitzer, dass sein Trainer maßgeblichen Anteil an der Ausführung hatte: „Der Trainer hat gesagt, dass ich schießen soll. Das hat mich nur nochmal bestärkt, dass ich das machen kann.“ Auch Teamkollege Nico Schlotterbeck zeigte sich begeistert: „Sabi ist irgendwie für die ganz, ganz großen Tore zuständig.“

Doch führt der Pokalhelden-Moment auch zu einem Umdenken bei den BVB-Verantwortlichen? Bislang deutet wenig darauf hin. Nach Informationen der Sport Bild haben noch keine Gespräche über eine mögliche Vertragsverlängerung stattgefunden. Sportdirektor Ole Book wollte den Treffer jedenfalls nicht überbewerten. „Wir wissen, was wir an ihm haben, sehen ihn jeden Tag arbeiten, kennen den Umgang mit ihm. Deswegen ändert eine Aktion sowieso nichts“, stellte er klar.
Damit bleibt Sabitzers Perspektive in Dortmund offen. Sollte sich an der aktuellen Situation nichts ändern, könnte die Zusammenarbeit spätestens im Sommer 2027 enden. Bis dahin hat der Österreicher allerdings noch genügend Gelegenheiten, mit weiteren starken Leistungen Werbung für eine Vertragsverlängerung zu betreiben.

